Interessengemeinschaft Berner Luftverkehr


Der Flughafen Bern – modern, kundenorientiert, leistungsfähig und von grossem wirtschaftlichem Nutzen für den Kanton Bern.








Agenda


Die Hauptversammlung fand am 28. Januar 2016 im HOTELBERN in Bern statt


Gleich lange Spiesse für Alle!



In seiner Wachstumsstrategie für den Tourismusstandort Schweiz vom 18. Juni 2010 definiert der Bundesrat vier Ziele der Schweizer Tourismuspolitik, darunter die Verbesserung der Rahmenbedingungen für Tourismusunternehmen und die Steigerung der Attraktivität des touristischen Angebots. Die Vorgaben des Bundes im Bereich der Tourismusförderung werden von Schweiz Tourismus umgesetzt. Schweiz Tourismus ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und nimmt unter anderem staatliche Aufgaben wahr. Damit hat Schweiz Tourismus verfassungsmässige Vorgaben, namentlich die Grundrechte, inklusive das Rechtsgleichheitsgebot der Bundesverfassung, zu respektieren und zwar auch im Bereich der Standortförderung. Schweiz Tourismus unterhält verschiedene Partnerschaften mit Wirtschaftspartnern um das Image und den Bekanntheitsgrad ihrer strategischen und offiziellen Partner im In- und Ausland zu fördern. Unter anderem ist Schweiz Tourismus mit der Swiss International Air Lines und dem Flughafen Zürich je eine solche Partnerschaft eingegangen. Diese beinhalten Vereinbarungen mit Exklusivcharakter, welche andere Anbieter betroffener Dienstleistungen, etwa der Basisinfrastruktur im Bereich des Flugverkehrs, ausschliessen. Konkret bedeutet dies, dass Schweiz Tourismus im Bereich des Flugverkehrs ausschliesslich mit dem Flughafen Zürich und der Swiss International Air Lines zusammenarbeitet. Andere Schweizer Flughäfen und Fluggesellschaften können von dieser Image- und Bekanntheitsförderung nicht profitieren. Auch europäische Reiseveranstalter beklagen sich seit Jahren, dass es schwer fällt, Gäste mit anderen Airlines ausser der Swiss International Airlines in die Schweiz zu fliegen.

Gerade im Bereich der Basisinfrastruktur, wie etwa im Flugverkehr, sind solche Privilegierungen einzelner Anbieter von touristischen Dienstleistungen durch eine öffentlich rechtliche Institution, welche massgebend mit Steuergeldern finanziert wird, vor dem Hintergrund des Rechtsgleichheitsgebots nicht zulässig. Deshalb ersuche ich den Bundesrat mit der Motion „Wirtschaftspartnerschaften Schweiz Tourismus ohne Exklusivcharakter“, das Nötige vorzukehren, das Schweiz Tourismus im genannten Bereich künftig keine Wirtschaftspartnerschaften mit Exklusivitätsrechten mehr eingeht, damit alle Schweizer Fluggesellschaften und Flughäfen mit gleich langen Spiessen wirtschaften können.

Nationalrat Christian Wasserfallen, Präsident IGBL

Hauptversammlung vom 27. Januar 2014


Nationalrat Christian Wasserfallen, Präsident der IGBL, begrüsste rund 60 Mitglieder und Gäste zur Hauptversammlung im Restaurant Kreuz in Belp. Im Anschluss an den statutarischen Teil informierten Dr. Beat Brechbühl, VR-Präsident Alpar AG, und der Flughafendirektor, Mathias Häberli, über die neusten Herausforderungen und Entwicklungen auf dem Flughafen Bern-Belp aus strategischer und operativer Sicht. Besonders gespannt waren die Anwesenden auf die Informationen des Flughafendirektors bezüglich des neuen Anflugverfahrens GNSS 32, welches unter anderem kurze, sichere und umweltangepasste Instrumentenanflüge aus südlicher Richtung ermöglichen soll.



das ist ein test

Vereinszweck


Die Interessengemeinschaft Berner Luftverkehr IGBL

Interessen

trägt dazu bei, die Bedürfnisse des Flugbetriebes auf die Anliegen des Umweltschutzes im wohlverstandenen Interesse der Bevölkerung abzustimmen

Berner Volkswirtschaft

setzt sich für einen leistungsfähigen, benutzerfreundlichen Bern-Belp im Interesse der Berner Volkswirtschaft ein

politisch und wirtschaftlich

betreibt eine offene Informationspolitik, nimmt seine Interessen in den zuständigen politischen und wirtschaftlichen Gremien wahr

koordiniert

koordiniert die Bestrebungen gleichgesinnter Organisationen

Links


Geschichtlicher Hintergrund


Der Wechsel hin zum privatwirtschaftlichen Berner Luftverkehr

Nach Wegfall von Betriebsbeiträgen, Subventionen und Verpflichtungskrediten im Jahr 1985 entschlossen sich die Aktionäre und Förderer des Flughafens Bern-Belp, den Bundesstadt-Flughafen weiter zu erhalten und dabei zu privatisieren.

Die neu gegründete IGBL unterstützt die Kapitalbeschaffung

Dazu galt es, das Aktienkapital so zu erhöhen, dass ein privatwirtschaftlicher Betrieb des Flughafens möglich wurde. Die Interessengemeinschaft Berner Luftverkehr IGBL wurde in folge der Privatisierung der Flugplatzgesellschaft Alpar AG zum Erhalt und der Förderung des Berner Luftverkehrs aus Kreisen der Wirtschaft und Industrie im Oktober 1985 gegründet. Zu den ersten Aktivitäten der IGBL zählte die Kapitalbeschaffung für die Flughafengesellschaft.

Die IGBL fördert die Akzeptanz des Berner Luftverkehrs

Heute fördert die IGBL die Akzeptanz des Berner Luftverkehrs und des Flughafens Bern-Belp als wesentlichen Standortfaktor und Motor für die wirtschaftliche und touristische Entwicklung der Region.




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Mitgliedschaft Interessengemeinschaft Berner Luftverkehr IGBL


Mitglieder des Vereins sind natürliche und juristische Personen mit Sitz oder Interesse im Kanton Bern.

Ordentliches Mitglied (Jahresbeitrag Fr. 400.--)
Ordentliche Mitglieder engagieren sich durch einen bedeutenden Mitgliederbeitrag für die Ziele des Vereins.

Patronatsmitglied (Jahresbeitrag Fr. 100.--)
Patronatsmitglieder sind führende Persönlichkeiten aus Politik und Wirtschaft, die sich neben dem Mitgliederbeitrag auch persönlich für den Vereinzweck engagieren.

Damit sich der Kanton Bern als Standort für moderne Dienstleistungsunternehmen profilieren kann, müssen die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen laufend verbessert werden. Dazu gehören ganz sicher auch die verschiedenen Verkehrserschliessungen. Deshalb setzt sich die IGBL für eine gesunde Entwicklung des Flughafens Bern-Belp und einen nachhaltigen Linienverkehr ein.

Helfen Sie uns mit, den bernischen Anschluss ans internationale und interkontinentale Flugnetz zu fördern. Wir freuen uns, wenn wir Sie schon bald als neues Mitglied begrüssen dürfen.

Mitglied werden

Mitgliedschaft Parlamentarische Gruppe Luftfahrt PGL


Seit einigen Jahren besteht sowohl im Bernischen Grossen Rat als auch im Bernischen Stadtrat die „Parlamentarische Gruppe Luftfahrt“. Diese befasst sich vor allem mit dem Zustand und der Entwicklung der bernischen Luftfahrt, bezogen auf den Flughafen Bern-Belp und dessen Rahmenbedingungen.

Die Teilnahme in dieser Gruppe ist für alle interessierten Parlamentarier offen und bringt keine weiteren Verpflichtungen mit sich. Jedoch erwarten wir von den Mitgliedern ein klares Bekenntnis zum Berner Luftverkehr.

Unser Interesse gilt im Speziellen dem Flughafen Bern-Belp als Drehscheibe des regionalen Luftverkehrs und anderer fliegerischer Aktivitäten, wie das Rettungswesen aus der Luft (REGA), der Flugschulung und dem Geschäftsreiseverkehr.

Der Flughafen Bern-Belp ist von eminenter Bedeutung für den ganzen Espace Mittelland und steht in dieser Funktion auch immer wieder im Zentrum von politischen Entscheiden und Diskussionen. Der Flughafen Bern-Belp und die ALPAR AG als Betreiberin, stehen immer wieder vor neuen Herausforderungen und müssen sich stets den neuen Bedingungen und Regelungen im internationalen Flugverkehr anpassen.

Die ALPAR AG wie auch die Interessengemeinschaft Berner Luftverkehr (IGBL) bemühen sich um eine erweiterte und vertiefte Information über das Geschehen und die Planung auf dem Flughafen. Die Mitglieder der Parlamentarischen Gruppe Luftfahrt PGL werden laufend über die aktuelle Situation informiert.

Wir freuen uns, wenn wir Sie schon bald als Mitglied der Parlamentarischen Gruppe Luftfahrt begrüssen dürfen.

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Vorstand


Kontakt


Interessengemeinschaft Berner Luftverkehr IGBL | Kramgasse 2 | Postfach | 3001 Bern | Tel. 031 388 87 83 | Fax 031 388 87 88 | igbl@igbl.ch